Grebenauer SPD besucht AUWA Chemie

Zu ihrem traditionellen Jahresabschluss trafen sich Mitglieder von Fraktion und Vorstand der Grebenauer Sozialdemokraten kurz vor dem Jahreswechsel bei der Firma AUWA Chemie zwischen Eulersdorf und Grebenau. Dort erhielten sie von Niederlassungsleiter Norbert Kolb einen Einblick in den Produktionsstandort sowie die Erweiterungspläne des Unternehmens.

AUWA Chemie produziert Reinigungsmittel für Waschanlagen. „Deutschlandweit sind wir Marktführer. Zahlreiche namenhafte Waschanlagenbetreiber werden weltweit aus dem Gründchen beliefert“, unterstrich Niederlassungsleiter Kolb gegenüber den Gästen. Aufgrund der guten Auftragslage und der hohen Produktionssteigerung der vergangenen Jahre komme das Unternehmen jedoch räumlich an Kapazitätsgrenzen. Daher habe man sich dazu entschieden, den Produktionsstandort in Grebenau deutlich zu erweitern. Ausschlaggebend hierfür sei auch die verkehrsgünstige Lage des Gründchens gewesen.

„Wir sind froh, dass sich die die Firma AUWA für die Erweiterung ihres Grebenauer Standorts entschieden hat. Diese Entscheidung zeigt, dass das Gründchen Potenzial hat, welches noch viel stärker als bisher in den Vordergrund gerückt werden muss“, erklärte der Vorsitzende der Grebenauer SPD, Klaus Weitzel. Gerade die gute, verkehrsgünstige Lage sei ein Argument, um Gewerbetreibende für eine Ansiedlung zu gewinnen. Wichtig sei überdies aus Sicht der Sozialdemokraten, die bestehende Infrastruktur auszubauen und anzupassen. „Hierzu gehört auch die Verlegung von Glasfaserkabeln in jeden Orteil, um für Unternehmen wie auch für Privatpersonen einen schnellen und zeitgemäßen Internetzugang zu ermöglichen. Hier haben wir im vergangenen Jahr mit dem Beitritt zur Breitbandgesellschaft des Vogelsbergkreises gegen den Widerstand der örtlichen CDU einen wichtigen Schritt in Richtung Beginn des Ausbaus gemacht“, ergänzte der Vorsitzende der SPD-Stadtverordnetenfraktion, Steffen Krug.

Aber auch die bestehenden Betriebe dürfe die Kommunalpolitik nicht aus dem Auge verlieren. Hier sei ein ständiger Dialog wichtig. „Konkrete Unterstützung für unsere Betriebe heißt auch, dass Ideen und Erweiterungspläne aufgegriffen und aktiv gefördert werden. Daher haben wir gemeinsam mit den anderen Fraktionen im Stadtparlament zügig die rechtlichen Voraussetzungen für die geplanten Baumaßnahmen der AUWA geschaffen, so dass noch vor dem Jahreswechsel ein Bauantrag durch die AUWA Chemie gestellt werden konnte und so die Basis für weitere Arbeitsplätze im Gründchen entstanden ist“, so Weitzel und Krug abschließend.

Bildunterschrift: Mitglieder von Fraktion und Vorstand der Grebenauer SPD mit AUWA-Betriebsleiter Norbert Kolb (1 v. l.) während der Betriebsbesichtigung

 

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